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Camouflage

Ein satter Marmor, durchzogen von funkelnden Kristallen und rauen Adern.

Nicht vorrätig

Das ist Material vorübergehend nicht vorrätig und nur auf Vorbestellung erhältlich.

Wie eine majestätische Berglandschaft erstreckt sich der Marmor, mit seinen schimmernden Kristallen und rauen Adern, wie natürliche Felsformationen in unberührter Wildnis. 

Die faszinierende Welt der Inneneinrichtung bietet unzählige Möglichkeiten, unsere Räume in wahre Meisterwerke zu verwandeln. Inmitten dieser Vielfalt sticht ein ganz besonderes Element hervor - die Tarnung. Mit ihrem eleganten Sedimentit-Gestein, das aus dem Herzen Albaniens stammt, fügt sich diese atemberaubende Kalksteinvariante nahtlos in jedes Interieur ein. Ihre Maserung verleiht jedem Raum eine einzigartige, fleckige Färbung, während ihre technischen Eigenschaften den perfekten Balanceakt zwischen Eleganz und Funktionalität bieten. 

Gesteinsanalyse

Makroskopische Analyse Camouflage

Monomiktes sedimentäres Gestein aus Kalzit mit geringen Anteilen an Bitumina. Teilweise Adern mit rekristallisiertem weißem, derbem Kalzit oder intensiv dunkelbraunem bituminösem Kalkmehl.

Dichtes Gestein, feinstkörniger bis mikritischer Kalzit. Häufig bis cm-große Poren, oft länglich und kavernös angeordnet, sind häufig offen oder mit hellem oder dunklem, kristallinem Kalzit verfüllt.

Das Gestein weist eine intensive, mehrphasige, kataklastische Deformation auf. Unregelmäßig ausgebildete Klasten von dm- bis m-Größe können sowohl primäre Gesteinsstrukturen aufweisen, aber auch intern aus einige mm- bis cm-großen Klasten bestehen, die in einer mikritischen Matrix liegen. Die größeren Klasten liegen sowohl in einer dunkleren als auch deutlich helleren, hellgrauen, Matrix. Im Gestein treten primäre und sekundäre Stylolithen auf, die teils geöffnet sind. Verheilte Klüfte und Adern mit unterschiedlicher Färbung sind häufig. Partiell geöffnete Risse sind unregelmäßig verteilt.

Das Gestein weist aus Normentfernung eine dunkelbraun-graue oder graubraun-hellgrau-fleckige Färbung auf, die durch den Anteil an Bitumina bewirkt wird. Das primäre Gestein dürfte sowohl aus hellgrau, leicht bräunliche als auch dunkelbraune Schichten bestehen. Die Farbverteilung ist, je nach Anschnitt, infolge sekundärer Rekristallisation häufig wolkenartig.

Das Gestein weist überwiegend einen dichten Kornverbund auf, der eine gute Politur ermöglicht. Im Gegenlicht kann an den Klüften eine
leicht geöffnete Oberfläche auftreten. Der Mineralbestand ist gegenüber chemisch neutralen Haushaltchemikalien in haushaltsüblicher Konzentration relativ beständig, könnte jedoch auch zu einer leichten Anlösung hochvergüteter Oberflächen führen, bei Säuren wird eine starke Anlösung der Oberfläche eintreten. Bei der Verwendung von Lösungsmitteln kann eine fleckige Bleichung eintreten. Das Gestein ist überwiegend gut polierfähig. Durch die intensive Ausbildung zahlreicher Risse und Adern können die Biegefestigkeit differieren bzw. Sollbruchstellen auftreten. Bei polierten und geschliffenen Oberflächen am Boden Rutschgefahr und Laufspuren. Gestein weist eine geringere Ritzhärte gegenüber Stahl und Hartkeramik auf. Bei der Bearbeitung tritt ein leichter Geruch nach Bitumina auf. Ob das Gestein aufhellt, durch das Entweichen von Bitumina, ist
abzuwarten.

Muster

Ansicht einer gesamten Steinplatte von Camouflage

Farbe und Textur eines Gesteins werden von den unterschiedlichen Mineralien und deren räumlicher Verteilung bestimmt, aus denen das Gestein zusammengesetzt ist. Die Verteilung einzelner Mineralien im Gestein kann durch den natürlichen Entstehungsprozess sehr unterschiedlich sein. Somit sind Farbunterschiede im Naturstein selbstverständlich. Gerade dies macht die Faszination des Natursteines aus, da somit jeder Naturwerkstein ein Unikat ist. Farbvarietäten und Konzentrationen von einzelnen gesteinsbildenden Mineralien im Naturstein sind natürlich und unvermeidlich.

Gemäß DIN 18332 - Naturwerksteinarbeiten, Abs. 2.1.4, sind Farb-, Struktur- und Texturschwankungen innerhalb desselben Vorkommens ausdrücklich zulässig. Naturwerkstein kann nicht wie ein industriell gefertigtes Produkt ausgewählt und beurteilt werden. Weiterhin ist ebenfalls nach DIN EN 12058 Abs. 4.2.3.2 geregelt, dass die Bezugsprobe nicht die strenge Gleichförmigkeit zwischen der Probe selbst und der tatsächlichen Lieferung fordert; natürliche Schwankungen dürfen immer auftreten. 

Gerne können Sie im Rahmen eines Kaufs die Platte vor Ort im Granitwerk in Thüringen besichtigen.

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